Umweltministerin Hinz informiert sich über Borkenkäfer-Bekämpfung

Wegen der Borkenkäfer-Plage will sich Hessens Umweltministerin Priska Hinz in einem betroffenen Waldgebiet ein Bild der Lage machen. Im nordhessischen Söhrewald wird sich die Grünen-Politikerin am (morgigen) Donnerstag (11.45 Uhr) ein Areal anschauen, auf dem durch Stürme viele Bäume umgestürzt sind. Der Dürresommer im vergangenen Jahr hat zudem dafür gesorgt, dass Bäume geschwächt und anfällig sind für Schädlingsbefall. Hinz will sich über technische Möglichkeiten zur Bekämpfung des Borkenkäfers informieren.


Im Forstamt Melsungen gibt die Ministerin den Startschuss für den Einsatz eines Harvesters. Dabei handelt es um eine Holzernte-Maschine, die Bäume entrindet und damit Brutnester des Borkenkäfers entfernt. Im Februar bereits hatte der Landesbetrieb Hessen Forst von «katastrophalen Zuständen» im Wald wegen der Borkenkäfer-Plage gesprochen. Bei dem Waldbesuch will Hinz zudem über die Bedeutung des Klimawandels sprechen und auf die Auswirkungen für die heimische Natur aufmerksam machen.

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